Die mütterliche Ökonomie des Schenkens
Berater des Club of Rome wie der Finanzexperte Stefan Brunnhuber geben der Stabilität des jetzigen Marktsystems noch sechs Monate. Alles zittert und starrt wie das Kaninchen auf die Schlange. Die Kapitalismus-Kritik ist in den Mainstream-Medien angekommen, selbst das Feuilleton der Süddeutschen empfiehlt, dass Regionen danach streben sollten, mit Hilfe ihrer eigenen Ressourcen überlebensfähig zu bleiben. Welche Aufgabe hat eine Zeitschrift wie KursKontakte in solchen Zeiten? Wir möchten unseren Leserinnen und Lesern eine ungewöhnliche Perspektive auf Wirtschaft nahebringen. Sie ist so radikal, dass sie auf den ersten Blick völlig utopisch erscheint, doch bei näherer Betrachtung entpuppt sie sich als Basis des Lebens schlechthin – und damit als Basis jeder Wirtschaft: Die Schenk-Ökonomie oder die „Ökonomie des Gebens“, die die Ökofeministin Genevieve Vaughan einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich macht. Vaughan zeigt, wie sehr wir den Grundsatz „Wirtschaft bedeutet Tausch“ verinnerlicht haben, während in matriarchalen Kulturen Wirtschaft auf dem Geben basiert: Alles, was ich zum Leben brauche, erhalte ich von Nachbarn und Freunden, ohne dass diese dafür eine äquivalente Gegenleistung erwarten. In den kommenden Ausgaben wird uns interessieren, wie sich dieses Prinzip auf die Welt des 21. Jahrhunderts übertragen lässt. Das klingt unrealistisch? Keineswegs. Unrealistisch ist, dass alles so weitergeht wie bisher.
Um all die Probleme zu lösen, denen die Erde und ihre Geschöpfe heute gegenüberstehen, müssen wir eine radikale Änderung unserer Sichtweise vornehmen, etwa so, als würden wir eine flexible Linse von einer konkaven in eine konvexe Form bringen und dann hindurchschauen.
Ein Anfang wäre damit gemacht, das Wirtschaftskonzept durch die Hereinnahme des mütterlichen Verhaltens zu wandeln. Denn dabei handelt es sich um einen ganz anderen Verteilungsmodus des Tauschmarkts. Der Verteilungsmodus mütterlichen Wirtschaftens ist das Schenken, die unentgeltliche, erwartungsfreie Bedürfnisbefriedigung Anderer durch das Schenken von Gütern und Leistungen. Es überrascht wohl nicht, dass die herkömmliche Wirtschaftslehre der Idee einer Gaben- bzw. Schenk-Ökononomie feindlich gesinnt ist. Vielleicht ist das so, weil der Prozess des Schenkens wohl außerhalb der Sichtweise des Systems zu liegen scheint, da Energie geschenkt wird ohne jeden Hintergedanken, etwas zurückzubekommen. Dieses Schenken in seiner reinsten und machtvollsten Form gilt als ein klassisches Musterbeispiel für ökonomischen Unsinn.
Die Einbeziehung von etwas „Unsinnigem“ in das herkömmliche Wirtschaftskonzept kann dessen Grundfesten sprengen. Es kann die Vorherrschaft einer Wirtschaftslehre brechen, die bisher ein Monopol auf unser Denken über die Bedürfnisse der Menschheit und des Planeten und deren Befriedigung innehatte.
Die herkömmliche Wirtschaftslehre hat den patriarchalen Kapitalismus gestützt und ihm in seiner neuen Phase der neoliberalen Globalisierung viele seiner Rechtfertigungen für Wachstum und Entwicklung geliefert. Dies geschah, indem sie die Existenz von freiem, einseitigem Schenken leugnete, das Schenken dann aber durch Ausbeutung und Vereinnahmung als Ware für sich verfügbar gemacht hat. In Wirklichkeit weckt der Markt – abgesegnet von der Wirtschaftslehre – zuerst die Illusion, bedürfnisbefriedigende Güter könnten nur existieren, wenn sie tauschbar und für Geld zu erwerben sind. Anschließend schafft der Markt die entsprechende Realität durch Zerstörung des Überflusses, der von Natur und Gesellschaft bereitstand – z. B.durch genmanipuliertes Terminator-Saatgut, das Konzerne als Ersatz für herkömmliche fruchtbare Samen verkaufen, die nicht mehr aufgehoben und nachgezüchtet werden.
Der Markt lebt von der Waren-„Verteilung“ in einer Mangelsituation. Wenn es keinen Mangel gibt, dann schafft er ihn, indem Reichtum einigen Wenigen zugeschanzt oder durch Kriege, Rüstungsproduktion, Börsenblasen und symbolische Exzesse vernichtet wird.
Wenn Überfluss herrscht, ist Schenken funktionell leicht und macht sogar Spaß, während es bei Mangel erschwert wird und von der schenkenden Person Opfer verlangen kann. Die auf Tausch basierende Wirtschaft und der Markt bestrafen und diskreditieren das Schenken von Gaben, indem sie einen Mangel herstellen. Wenn wir die mütterliche Ökonomie des Schenkens-aus-der-Fülle-heraus – also das genaue Gegenteil des Markts – ans Licht der Welt bringen, dann können wir es dem herkömmlichen Wirtschaftskonzept gegenüberstellen und so die beiden Verteilungsarten und ihre Fähigkeit, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen, vergleichen.
Auf diese Weise lässt sich das nahezu allgegenwärtige Phänomen der Gaben-Ökonomie und das eigenartige, ja: abartige Phänomen des Gütertauschs beleuchten und ins Bewusstsein der Menschen rücken. Denn der Markt und das Patriarchat haben das Schenken aus ihren Kategorien ausgeklammert und sich selbst als Norm gesetzt (auch wenn sie sich beide des Schenkens durch die Hintertür bedienen).
Ein Konzept mit ganz eigener Logik
Wenn wir die Ökonomie des Schenkens in die Kategorie „Wirtschaft“ einbeziehen, müssen wir die Sentimentalitäten vermeiden, die gelegentlich mit Mütterlichkeit (mothering) in Zusammenhang gebracht werden. Wir müssen die Gaben-Ökonomie als ein Konzept mit ganz eigener Logik betrachten. Es ist eine auf Andere bezogene Logik, eine brückenschlagende, Andere einschließende und beziehungstiftende Logik. Diese Logik ist einfacher als die kategorisierende, selbstbezogene Identitätslogik des Tauschs, hat aber mehrere Ebenen, einen tieferen Sinn und schafft Veränderung. Frauen wie Männer haben die Logik des Tauschmarkts auf ganzer Linie verinnerlicht und ihr Wert verliehen. Sie haben diese Logik, die am Tauschmarkt Beteiligten und den Markt selbst mit ihren unentgeltlichen Geschenken und ihrem Vertrauen in dieses Wirtschaftssystem genährt.
Jetzt ist es an der Zeit, sich der Ökonomie des Schenkens zuzuwenden und ihr Wert zu verleihen. Sie existiert ja bereits als unsichtbare Gastgeberin, auf deren Kosten sich der Markt wie ein Parasit ernährt. Es ist an der Zeit, sich den mütterlichen Welten zuzuwenden, die auf der Ökonomie des Schenkens beruhen, die es in der Vergangenheit gegeben hat und die es in der Zukunft wieder geben kann, wenn wir uns vom Markt befreien.
Den „Parasiten“ Markt loswerden
Die Interaktion des Schenkens ist eine Interaktion der Bezogenheit, sie stellt eine positive Beziehung zwischen der schenkenden und der beschenkten Person her. Dem Beschenkten wird zudem Wertschätzung bezeugt.
Eine gehörige Menge Fingerspitzengefühl, siebter Sinn, Achtsamkeit und Empathie muss auf Seiten der schenkenden Person vorhanden sein. Sie muss die Bedürfnisse der Anderen erkennen und erahnen. Die empfangende Person erkennt dies meistens an und ist der schenkenden als Quelle ihrer Bedürfnisbefriedigung dankbar. Diese grundlegende, beziehungstiftende menschliche Interaktion ist der Faden, aus dem das gesellschaftliche und wirtschaftliche Band geknüpft ist. Dies wird für gewöhnlich verkannt, weil die Logik des Tauschens es leugnet. Ja, es ist der Tausch, der unsere Linse konkav statt konvex gemacht hat. So hat er unseren Blick auf die Welt der Gabe als großartiges und grundlegendes soziales Prinzip getrübt.
Ich habe versucht, eine Kontinuität zwischen mütterlichem Wirtschaften und anderen Arten von Geschenk-Austausch herzustellen, den verbindenden Faden neu zu knüpfen und ihn sichtbar zu machen auch dort, wo er vom patriarchalen Kapitalismus verschlungen oder gekappt wurde. Mütterliches wirtschaftliches Verteilen kann mit der Ökonomie des Schenkens der sogenannten „präkapitalistischen“ indigenen und matriarchalen Völker in Verbindung gebracht werden, deren Wirtschaften die mütterliche Logik verkörpert.
Als Belohnung für ihre Geschenke erhielten die Schenkenden Ehrerweisung und hohes Ansehen. Wir können das mütterliche, freie Schenken mit den bedingungslosen Gaben der Vergangenheit, der Gegenwart und den freien Gaben der Natur gleichsetzen, mit den Gütern des Gemeinbesitzes („Allmende“), die jetzt als Ware vereinnahmt und vermarktet werden, so wie es mit den billigen Arbeitskräften und den Ressourcen in der Südhälfte der Welt geschieht, mit der unbezahlten Hausarbeit von Frauen und mit allen ehrenamtlichen Tätigkeiten, die zur Befriedigung von Bedürfnissen verschenkt werden. Ja, sogar der von Arbeitskräften erwirtschaftete Mehrwert (wenngleich er ihnen zwangsweise abverlangt wird) ist ein Geschenk an den Kapitalisten. Es befriedigt sein Bedürfnis nach wirtschaftlichem Profit und motiviert das ganze System.
Eigentlich ist der Markt vollständig abhängig von den unzähligen Geschenken, die ihm gemacht werden oder die er sich nimmt. Der Markt kann als parasitäres System gesehen werden, das auf den Geschenken von Frauen, LohnarbeiterInnen und Mutter Erde beruht, von denen er sich nährt. Der Ausschluss der Ökonomie des Schenkens aus dem Konzept „Wirtschaft“ ist ein Instrument, das die Markt-Ideologie benutzt hat, um die Welt der Gabe unsichtbar zu machen und sich die Vorherrschaft des Markts in unserem Denken zu erhalten.
Markt: Herrschaft statt Fürsorge
Wenn wir Marx’ Vorstellung von der Wirtschaftsstruktur und ihrem ideologischen Überbau heranziehen, können wir sehen, dass die ökonomische strukturelle Praxis des einseitigen Schenkens Werte von Fürsorge entstehen lässt, während die Praxis des Tauschs, die Gaben ausschließt, Werte von Herrschaft hervorbringt. Es gibt viele Unterschiede zwischen den Werten dieser Wirtschaftsweisen, z. B. ist das Schenken auf eine andere Person hin orientiert, während Tausch ego-orientiert ist. Die Wertschätzung, die beim Schenken der anderen Person entgegengebracht wird, ist beim Tausch auf das Selbst gerichtet, die andere Person dient hier als Mittel zum Zweck. Beim Schenken zählt hauptsächlich Qualität, beim Tausch vor allem Quantität. Schenken/Geben stellt auf Gegenseitigkeit beruhende Beziehungen und Vertrauen her, während Tausch zu Beziehungen mit Wettbewerbscharakter und feindlichen Haltungen führt. Jeder am Tausch Beteiligte strebt unter dem Deckmäntelchen vermeintlicher Gleichheit danach, mehr zu bekommen. In Kombination mit dem Patriarchat belohnt der Markt Herrschaft und geringschätzt die fürsorgliche Arbeit.
Eine patriarchale Konstruktion
Da wir alle eine Mutter haben – jemanden, der uns, als wir Kinder waren, einseitig seine Fürsorge schenkte –, haben wir alle, Frauen und Männer, die Ökonomie des Schenkens erfahren – sonst hätten wir nicht überlebt. Die Ablehnung dieser nährenden Wirtschaftsweise durch europäische und amerikanische Männer gründet sich auf einer patriarchalen Konstruktion, die das männliche Geschlecht in Opposition zur nährenden, schenkenden Mutter sieht. Es lehnt die nährende, schenkende Mutter als Modell für Menschlichkeit ab und ersetzt es durch den Prototyp des herrschenden Vaters. Trotz dieses Wandels von Prototypen, oder vielleicht gerade deswegen, geben paradoxerweise Mütter ihren Söhnen und Ehemännern den Vorzug vor ihren Töchtern und vor anderen Müttern. Oberflächlich betrachtet, sieht es so aus, als wären Männer unabhängig, autark (sich selbst versorgend) und dominant. Auf einer anderen Ebene (unter der Oberfläche) werden sie jedoch gestützt durch die Bevorzugung und Fürsorge, die Frauen ihnen schenken.
Dieser Modellwandel in der patriarchalen Familie ist institutionalisiert worden und durchdringt viele gesellschaftliche Ebenen – so auch den Markt. Es herrscht der Geist und Wunsch, der Prototyp zu sein, das Einsermodell, dem die Mehrheit auf verborgene oder offensichtliche Weise zu schenken und den Vortritt zu lassen hat. Auf der Oberfläche lehnt der Markt die Ökonomie des Schenkens ab, da das Geschenk durch Tausch gegen Geld abgeschafft ist; aber beide – der Markt und das Patriarchat – existieren, weil sie von den unzähligen unsichtbaren Geschenken genährt werden. Angesichts der oberflächlich zur Schau getragenen Ablehnung der mütterlichen Ökonomie des Schenkens und des darunter verborgenen Raubs ihrer Geschenke können wir wirklich sagen: Kapitalismus ist Patriarchat, und Patriarchat ist Kapitalismus.
Wenn wir durch diese konvexe, statt der konkaven Linse schauen, wird uns klarer, was wir zu tun haben. In den vergangenen Jahrzehnten haben Feministinnen Gleichheit mit den Männern innerhalb einer globalisierten Kultur gefordert, einer Kultur, die hauptsächlich aus Institutionen besteht, die auf patriarchal-kapitalistischen Modellen, Mustern und Vorstellungen basieren. Diese Institutionen vermitteln die Illusion, dass das System, in dem wir leben, die Realität ist, zu der es keine Alternative und aus der es keinen Ausweg gibt. Das Beste, was Frauen tun können, schien zu sein, die bestehenden Institutionen am Funktionieren zu halten oder ihren eigenen Status in den Institutionen zu verbessern. Viel Energie ist aufgebracht worden, um Gleichheit für Frauen in diesen Institutionen zu erreichen: gleiche Rechte vor dem Gesetz, gleiche Bildungschancen in Schulen, gleichen Status in den Religionen, in der Geschäftswelt und in den Konzernen. Dabei beruhen sie alle auf den Werten des Kapitalismus-Patriarchats. Es ist Gift für uns, zu glauben, dass das bestehende System alles ist, was es gibt. Es ist eine Illusion, die zerstört werden muss, wenn wir jemals in der Lage sein wollen, eine friedliche Welt zu schaffen.
Was wir heute brauchen, ist eine radikale Umkehr weg von der Norm Mann, von der männlichen Gender-Konstruktion, hin zur Ordnung der Mutter. Dies würde bedeuten, dass die nährenden Eigenschaften der Mutter als menschliche Eigenschaften schlechthin angesehen würden und nicht nur als weibliche.
Mütterlichkeit ist keine geschlechtsgebundene Verhaltensweise
Für eine radikale Veränderung der Institutionen und der Voraussetzungen, auf denen sie aufgebaut sind, muss jedoch Energie aufgebracht werden. Nur so können beide, männliche und weibliche Menschen, einen Rahmen finden, in dem sie ihre mütterliche Menschlichkeit entfalten können. Um diese Veränderung zu bewirken, muss die Grundstruktur der Ökonomie des Schenkens studiert und bejaht werden als das, was sie ist, ohne sie falsch zu interpretieren: denn sie ist weder ein weiblicher „Instinkt“, noch eine individuelle Moral oder Ethik, noch ist sie von patriarchalen Religionen monopolisiert oder gerechtfertigt. Obwohl sich Grundstruktur und Struktur gegenseitig beeinflussen, ist es grundsätzlich das Schenken, das mütterliche Werte hervorbringt. Und es ist der Tausch, der die Werte des Kapitalismus-Patriarchats hervorbringt.
Mütterlich-nährendes Verhalten (mothering) muss zur Norm in unserer Gesellschaft schlechthin werden, so wie es in Matriarchaten, die typischerweise die Ökonomie des Schenkens praktizieren, der Fall ist. Es sollte zum normalen Verhalten für Frauen wie für Männer gehören. Ich glaube, die patriarchal-kapitalistische Neigung zu Protagonismus, wie sie typisch ist für die westlich-männliche Gender-Konstruktion, macht es notwendig, dass dieser Wandel von Frauen angeführt wird, die diese Gender-Konstruktion nicht als Teil ihrer grundlegenden psychologischen Orientierung haben.
Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten viel zur Ökonomie der Gabe geschrieben wurde, spielte die mütterliche Ökonomie des Schenkens als Charakteristikum wirtschaftlichen Verteilens keine Rolle, sondern die Diskussion verharrte innerhalb des patriarchal-kapitalistischen Kontextes. Um die radikal veränderte Sichtweise durch die andere Linse zu erreichen und klar den einzuschlagenden Weg vor uns zu sehen und um die Auslöschung des Planeten zu verhindern, muss die tiefe Verbindung der Ökonomie des Schenkens zum mütterlichen Prinzip von Fürsorge und Wohlergehen aller ans Licht gebracht werden. Beide, Männer und Frauen, müssen bewusst nach den Werten der Ökonomie des Schenkens und der Mütterlichkeit handeln und damit die Werte von Fürsorge und Wohlergehen für alle bezeugen. Wir müssen die Mutter – und nicht den Markt! – der Welt um uns herum zu Bewusstsein bringen, so dass wir in Frieden leben können. Wir müssen unsere neue – eigentlich uralte – Identität als mütterlich sorgende und nährende Spezies wiederherstellen.
Wir, die wir umarmt und genährt werden von Mutter Erde. ♠
Dieser Artikel erschien erstmals in Ausgabe 3 der Zeitschrift „MatriaVal“,
www.matriaval.de. Übersetzung: Barbara Pade.
Genevieve Vaughan betreibt unabhängig kritisch-feministische Forschungen. Sie stammt aus Texas/USA und lebt gegenwärtig in Italien. Seit vielen Jahren arbeitet sie an ihrer Theorie des Schenkens. Sie veröffentlichte zahlreiche Publikationen, gründete die Stiftung „Foundation for a Compassionate Society“ und war Mitorganisatorin u.a. des Zweiten Weltkongresses für Matriarchatsforschung (2005).
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